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Photography Class

posted by Jörn am 16.11.2011 um 05:37 Uhr CET

Letzte Woche war ich in einer Schule, in der einige aus meinem Team Englisch unterrichten und habe mich mit dem Direktor über den Stundenplan und einige andere Dinge unterhalten. Die Grundschule ist in Boudha einem Stadtteil in Kathmandu und trägt den Namen Sunshine-School. Sie finanziert sich komplett durch Spenden und ist speziell für Kinder aus der Nachbarschaft gedacht, deren Eltern sich eine staatliche Schulbildung nicht leisten können. Etwas, das mir ziemlich schnell auffiel, als ich in verschiedenen Klassen zu Gast war, ist, dass diese Kinder anders sind. Sie haben eine bemerkenswerte Leidenschaft und Freude am Lernen, die man sich eigentlich für jedes Schulkind wünscht.
Auf meinem Heimweg schoss mir eine Idee durch den Kopf, die ich schon seit sehr langer Zeit auf dem Herzen habe: Was würde passieren, wenn ich diesen Kindern zeigen könnte, wie man fotografiert? Was würde passieren, wenn Sie mit ihrer Leidenschaft und Freude aus ihren einfachen Behausungen in die Stadt ziehen und kreativ werden? Könnte die Kunst dieser Kinder möglicherweise im Stande sein, einen völlig neuen Blickpunkt zu kreieren?

Voller Vorfreude zog ich in die Stadt, um mich nach ein paar Fotogeschäften umzuschauen und Kameras zu kaufen. Ziemlich schnell hatte ich zehn halbwegs funktionstüchtige analoge Kameras und einige Rollen Farbfilm zusammen. Am selben Abend kam der Direktor, der von der Idee übrigens hellauf begeistert war, bei uns im Café vorbei und brachte noch zwei weitere Kameras mit, die er irgendwo in der Stadt bei Freunden aufgetrieben hatte.

Dann war es soweit: am vergangenen Mittwoch traf ich mich zum ersten Mal mit den Schülern und erklärte ihnen die verschieden Teile und Funktionen einer Kamera. Am Donnerstag unterrichteten wir Komposition und erklärten ihnen einige einfachen Regeln. Noch am selben Nachmittag gaben wir ihnen die Kameras mit der Aufgabe, bis zum darauffolgenden Morgen eine Filmrolle zu "gestalten". Am Freitag gingen wir dann alle gemeinsam in ein Fotogeschäft, um diese entwickeln zu lassen.

Heute ist Dienstag und wahrscheinlich werden die Filme gerade entwickelt - wir alle können das Ergebnis kaum erwarten und sind gespannt darauf, die Bilder morgen abzuholen.


Nepal I

posted by Jörn am 09.11.2011 um 16:52 Uhr CET aus Kathmandu, Nepal

Im Moment leite ich einen YWAM-Einsatz in Nepal.
"Youth with a Mission" (Jugend mit einer Mission) bietet weltweit sechsmonatige Jüngerschaftsschulen an, zu denen junge Erwachsene aus der ganzen Welt kommen. Da ich diese Schule letztes Jahr in Hawaii besucht habe, bin ich diesmal als Mitarbeiter aktiv. Für mich ist das eine ganz neue Erfahrung. So viele Dinge sind neu für mich und ich glaube mittlerweile, dass diese Aufgabe wohl das Anspruchsvollste ist, das ich jemals gemacht habe!



Die dreimonatige Lehrphase fand in Herrnhut, Deutschland statt und seit Anfang Oktober befinden wir uns nun auf unserem dreimonatigen Einsatz mitten in diesem noch so fremden Land: Nepal. Unser Ziel mit dem Einsatz ist es, den wundervollen Menschen hier das Evangelium zu bringen und ihnen mit praktischen, alltäglichen Aufgaben zu dienen. Den ersten Monat waren wir in Surkhet, Westnepal und dort viel in abgelegen Bergdörfern unterwegs. Für die meiste Zeit waren wir ohne Internet, daher war die Kommunikation nicht einfach und ich komme erst jetzt dazu, einen Blogeintrag zu schreiben.
Es ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, dass wir mit den Menschen Beziehungen aufbauen und so entschieden wir uns, für zwei Wochen in ein Bergdorf zu wandern und dort mit den Menschen zu leben. Wir arbeiteten, aßen, lachten, erzählten und teilten ganz einfach ihr Leben mit ihnen. Wir sammelten dabei sehr persönliche und wertvolle Erfahrungen, die unser Leben sicherlich für immer prägen werden. Dabei konnten wir außerdem vieles an diese lieben Leute weitergeben.
Seit nunmehr einer Woche sind wir zurück in Kathmandu und arbeiten in einer Reihe ganz verschieder Projekte mit, über welche ich in meinem nächsten Blogeintrag mehr erzählen werde.



Vor circa zwei Monaten habe ich angefangen, analog zu fotografieren, da ich denke, dass diese Technik mit all ihren verschiedenen Arbeitsschritten elementar wichtig ist, wenn man tiefer in die Fotografie einsteigen möchte. Ich bin nun also zusätzlich mit einer Nikon F100 unterwegs und fotografiere die meiste Zeit mit einem Tmax 400 Schwarzweißfilm.
In die Dunkelkammer geht's natürlich erst, wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, daher kann ich euch hiervon vorerst keine Ergebnisse präsentieren.

Ich dokumentiere natürlich weiterhin viel digital und hier kommen auch gleich die ersten Impressionen:







Fernsehsendung über Johannes Janzen in TH

posted by Timo am 15.10.2011 um 21:56 Uhr CEST aus Nagold

Heute möchte ich euch diese fünf YouTube-Videos vorstellen. Wie ihr ja schon aus dem Blogbeitrag "Silaa Farms" vom 6. Juli entnehmen könnt, war ich für sechs Wochen in Thailand und habe dort für den deutschstämmigen Missionar Johannes Janzen als Voluntär verschiedene IT-Aufgaben übernommen.

Kürzlich hat der thailändische TV-Sender "Channel 9", offensichtlich von Johannes' Arbeit sehr angetan, eine einstündige Reportage über dessen Arbeit gedreht.
Diese besteht zunächst aus seiner Tätigkeit als Landwirtschaftlicher Berater einer Kaffeefarm, die im Gebiet der Karens entlang ausgedehnter Bergzüge an der burmesisch-thailändischen Grenze gelegen ist. Außerdem leitet er ein Projekt in Chiang Mai, das unter der Schirmherrschaft des thailändischen Königshauses Rollstühle an Bedürftige verteilt. Da es in Thailand schlechte bis überhaupt keine soziale Absicherung gibt, fehlt vielen Menschen das nötige Geld für den Kauf eines Rollstuhls. Durch Ihren Dienst an den Thais haben Johannes und sein Team die offizielle Erlaubnis bekommen, zusammen mit den aus aller Welt gespendeten Rollstühlen Bibeln und Flyer zu verteilen.
Meine Aufgabe als Voluntär war unter anderem die Erstellung einer Datenbank für die Verwaltung der Patienten und Rollstühle. Hierzu aber mehr in einem späteren Post.

Da ich zu dieser Zeit auch zu den Mitarbeitern gehört habe, bin ich das ein- oder andere mal auch im Bild zu sehen. Unter anderem hier im letzten Abschnitt: wir bekamen eine kulturelle Einführung und zur Kultur gehört in Thailand unbestritten der Hahnenkampf...





Amsterdam

posted by Jörn am 10.09.2011 um 18:24 Uhr CEST aus Amsterdam, Germany

Eindrücke aus einer Stadt.





Silaa Farms

posted by Timo am 06.07.2011 um 18:44 Uhr CEST aus Chiang Mai, Thailand

Heute möchten wir die Gelegenheit nutzen und euch über ein neues internationales Projekt zu informieren.

Letzte Woche war Timo für drei Tage in den Bergen von Chiang Mai, Nordthailand. Dort konnte er sich ein Bild von der Kaffeeplantage Silaa Farms machen. Diese liegt im Territorium der Karen, ein ausgedehntes Gebiet entlang der burmesisch-thailändischen Grenze. Die Karen sind eine Gruppe verwandter ethnischer Minderheiten in Myanmar und Thailand, die zu den südostasiatischen Bergvölkern zählen.

Silaa Farms ist ein internationales Unternehmen welches sich auf die Herstellung von Bio-Arabica-Kaffee in Premium-Qualität spezialisiert hat.
Durch den Anbau in einer Höhe von über 1000 Meter über dem Meeresspiegel wird der Aromareiche und volle Kaffeegeschmack von Silaa Coffee stets gewährleistet.

Durch gute Beziehungen zu den Karens und deren traditionellen Fokus auf  einen schonenden Umgang mit der Umwelt wird derzeit überwiegend mit Einheimischen aus dem Bergvolk gearbeitet. Sie haben einen großen Respekt vor den natürlichen Ressourcen und sind geschult im harmonischen Umgang mit der Natur. Andere Bergstamm Gruppen, die oft reichlich mit Chemikalien auf ihren Felder arbeiten, werden angeworben und über die Vorteile der ökologischen Landwirtschaft unterrichtet.

Die Aufgabe von FRUIT of ART wird es nun sein, in den nächsten Wochen, die Corporate Identity von SilaaFarms komplett zu überarbeiten. Hierzu gehört ein neues Logo, Visitenkarten, Briefpapier und vor allem eine neue Webseite, die in vier verschiedenen Sprachen erscheinen wird.

Wir freuen uns sehr, dass wir durch Timos Volunteer-Arbeit, Teil dieser Entwicklungshilfe sein können und hoffen bald mehr berichten zu können.

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